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für eine endlos lange zeit bin ich dahergerauscht, immer auf dem weg nach unten, gefallen gefallen gefallen. und niemand war da, um mich aufzufangen. du warst zwar körperlich anwesend, doch in der dunkelheit haben wir uns nicht mehr gefunden, haben uns blind gemacht, haben die schleier fallen lassen,
habe dich unwissend mit eigenen händen geblendet.


und deine hand war nicht da. und ich? hab nicht nach den scharfen felsvorsprüngen gegriffen, wollte mir nicht die hände aufritzen.

bin gefallen gefallen gefallen.

und mit einem harten schlag auf dem boden gelandet.
die wunden an den händen wären längst verheilt.

nun blutet alles, aber deine hände sind garnicht mehr da.

(aber in der dunkelheit hab ich nicht gesehen, dass sie gefesselt waren)

ich muss nun aufstehen, die schlimmsten blutungen aus eigener kraft stillen, mich aufraffen, und schritt für schritt aus der dunkelheit ziehen.

und nur für mich bilanz ziehen. tag für tag.

heute:
3 körbe wäsche
schlafzimmer
küche
etienne fast
leergut
müll
weihnachtskisten und kellerkram weg
tupperschrank umgeräumt
staubsaugen


und tag für tag eine steigerung?
29.1.09 22:28


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und plötzlich...

...steht die zeit still, explodiert in einem schrei und dreht sich mit irrsinnigen geschwindigkeiten zurück, im kreis, schlägt haken, verwirrt mich so sehr.

erinnerungen in luftschlangenmustern mit konfettischnipseln.

sehe plötzlich alte abende vor mir, netzstrumpfhosen, bier in händen, spaghetti, simpsons, das alte zimmer, wolken über den häusern der altstadt, ach, verdammt, wo sind die minuten hin?

gott, ich habe vier jahre meines lebens in gefühlten fünf stunden verbracht. ich wache plötzlich auf, wie aus einem tiefschlaf, bin verheiratet, habe zwei kinder und weiß garnicht so recht, wann das alles verdammt noch mal passiert ist.

wars vielleciht doch zu schnell? ich könnte heulen. alles ist so komisch gerade.

ich habe die besten freundschaften vernachlässigt, dinge, die ich mir geschworen habe, niemals zu tun, doch getan.

als ob ich nicht genau das, was ich nun habe, gewollt hätte.

ich komm nicht von der stelle, tausend baustellen, nichts ist abgeschlossen, und grade im moment fühlt sich alles einfach total beschissen an.

dabei will ich doch glücklich sein. mein leben anpacken, ziele erreichen, aufbruch, leben, lust.

es ist so kraftraubend, ohne gefühl.

alles ist fad, grau, trist, stumpf, wie ein abglanz unserer träume, wie der nachgeschmack von einem spitzenwein, der nicht an die erwartungen heranreicht.

bin ich zu müde? zu krank? zu benebelt? zu einsam??

jetzt gerade ist es nicht die angst.

ich liebe so sehr, aber die farben fehlen mir. irgendwo steckt noch der schleier fest, der alles in grau taucht.

ist das selbstmitleid? oder nur eine neue erkenntnis, dass irgendwas nicht stimmt?

aber ich weiß noch immer nicht, was eigetnlich nicht mit mir stimmt. wo der kleine fehler auf der festplatte steckt, der kleine kratzer, wo das lied immer wieder hängenbleibt, an der selben stelle auf und ab dudelt und man nur brutal weiterschalten kann, ohne das problem zu beheben.

repeat?

nur die worte sprudeln plötzlich, zwischen tränen, und dem schleier, ich weiß schon nicht mehr ob wein oder wasser, ob licht oder die dunkelheit um mich herum scheint.

ich möchte nicht schwach, depressiv verstimmt, trübsinnig, versunken sein.

lernen, zu leben.
und die reifeprüfung, das sind wir.
28.1.09 21:07


wie schuppen von den augen...

fällt mir die erkenntnis, WAS genau mich daran stört, wenn er nicht da ist.

nicht die einsamkeit, nicht die langeweile, nicht zuviel arbeit mit zwei kids, nicht die fehlende möglichkeit, verantwortung abzugeben.

auch nicht die eifersucht

es ist wieder mal [i]ihr[/i] werk.

ich habe angst davor, sie könnte anrufen und diese fragen stellen, die so in mein herz bohren:
"ist der schon wieder weg?" "lässt der dich ständig im stich?"

und dann wieder die lügen, denn die wahrheit wär ja noch schlimmer:

"ich wäre ja nicht so leichtgläubig wie du. männer sind doch alle gleich. mit ner anderen frau in die sauna, du hast sie doch nicht mehr alle...."

"dass du so blöd bist, hätt ich nicht gedacht...."

DAS tut so weh.

dass eine andere meinung, eine andere vorstellung davon, wie das leben sein kann, wie eine ehe aussehen sollte, dass das nicht anerkannt wird.

sie sieht nur ihren weg und sieht nicht mal, wieviele scherben auf den bereits gegangenen kilometern unsre füße haben bluten lassen.

sie würde mich mit ihren fragen die realität vergessen lassen, solange bis ichs selber glauben würde. obwohl ich es doch besser weiß. obwohl genau das uns jetzt und hier gut tut. obwohl ich endlich mein eigenes leben leben will.

und fort von ihr.

hier gehts schließlich um menschen. nicht um sklaven.

immer mehr öffnen sich die schleier, ich blicke klarer, härte ab, werde gleichzeitig gefühlvoller und fange an, das leben so zu betrachten, wie es realistisch ist. nicht, wie es alles andere zerstört.

"stick a stone in your mouth....."

hey, love.. I'm so looking forward to our summer nights.

leben leben.
22.1.09 21:57


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