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der wind, der wind....

herbststurmentdeckerin mit den katzen in der dämmerung.

die seele erinnert sich an farbenbunte blätterreigen, wie unsre worte, die damals nur so auf die welt herunterpurzelten.

manchmal schreit es nur so aus den fingerspitzen und die gedanken fliessen und befreien und stürmen umher.. wie damals.

es ist wieder herbst, der herbst, der mit seinen farben und melodien lang verloren geglaubte saiten in mir in tiefe schwingungen versetzt.

nur fehlen heute manche dinge, ich schreibe allein in die große weite welt.

ach, kleine seelenfee, in solchen momenten vermiß ich dich ganz arg!
hoffe, es geht dir gut, wo immer du auch steckst, und was immer du auch treibst.

wenn du die bunten blätter siehst, denkst du vielleicht auch daran?

der herbststurm wird immer vor augen bleiben - ich denke an dich und unsre gemeinsamen worte.
17.10.08 13:35


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ich steh im nebel, neben mir

streck ein paar arme
nach meiner seele aus

und bekomm doch nur
dünne schwaden
zu fassen

die in meinen ratlosen fingern

zerrinnen

ohne mir den weg zu zeigen.
11.9.08 13:29


es gibt diese tage

an denen ich mich einfach garnicht richtig fühle. so wie heute. der blick wird stumpfsinniger mit jeder minute, neben mir wuselt ein kleiner mensch herum, den ich wahnsinnig liebe, dem ich es aber garnicht zeigen kann heute. ich hab keinen sinn für das leben, das er mir vorlebt. ich weiß garnicht, wer oder was ich heute sein soll. ob zukunft, vergangenheit oder irgendwas völlig unmögliches. irgendwie tut es weh, irgendwas tief in mir drin. ich bin endlich frei und habe doch längst nicht alle ketten gesprengt.

die vergangenheit holt mich immer wieder ein, und straft mich damit, dass jetzt doch alles nicht so rosenrot ist, wie ich es mir vorgestellt und ausgemalt hatte. gott, ich hab manchmal angst vor mir selbst, dass ich mir ein rosamunde-pilcher-leben wünsche, momentan. dabei gehts doch gut. ich habe einen wundervollen mann, den ich über alles liebe, ich habe einen wunderbaren sohn, der mir schon soviele wunderschöne momente in meinem leben beschert hat und mir gezeigt hat, was wirklich wichtig ist auf dieser welt, und bald noch ein wundervolles baby, das mich erneut völlig in diesen bann ziehen wird.

und trotzdem könnt ich heulen, mich den ganzen tag selbst bemitleiden und damit allen auf den keks gehen. da wundere ich mich über die sensibilität dieses kleinen wurmes, der das alles mit sich machen lässt und mich sogar noch tröstet und kuschelt, wenns ganz besonders schlimm ist.

vielleicht gibt es keinen schlüssel für diese ketten, sondern nur brüchige feilen, und es dauert lange, lange zeit, bis alles verarbeitet ist.

ach himmel, es ist so schwer, sich selbst zu ertragen. und es ist so schwer zu wollen und nicht zu können.
und wieder ein nutzloser tag verstrichen, an dem ich wieder mal nicht das geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte. vielleciht muss ich einfach meine ansprüche runterschrauben?

alles, was hilft, ist schreiben und reden (danke, bekloppte cousine, fürs zuhören )
9.7.08 19:06


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