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[f?r alles gibt es ein erstes mal]

- so solls also sein und nun blogge ich auch mal munter vor mich hin. wurde gott-sei-dank hier her gef?hrt und mich hier nun niederlassen und meine seele zum fra? vorwerfen
es ist mal wieder etwas neues, wie so oft, aber momentan brauch ich jede menge neuanf?nge, alles ist ein neuanfang und es geht mir gut dabei.
sowieso ist das leben gerade sch?n. draussen sonne - in mir sonne und jede menge rote autos und erinnerungen.

normale menschen w?rden wahrscheinlich an meiner momentanen situation komplett scheitern oder wenigstens verzweifeln. paradoxerweise geniesse ich das richtig, mehrere leben gleichzeitig zu f?hren. auf der einen seite das dunkle, das b?se leben als absoluter freak, von allen nur schr?g angeguckt und andererseits mal ganz normal sein, normaler mensch auf dem weg zum abitur mit einer gesicherten lehrstelle und einem lebensziel.
und dann jeweils die repr?sentanten meines aktuellen befindens:
A - C - A - C - A (usw....)

sinfonie f?r schlagzeug und klavier und mittendrin: ich, verwirrt, wie die herzverwirrte mir so sch?n diesen begriff vorweggenommen hat, ehe er mir einfallen konnte.
und immer d?mmlich grinsend, egal worum es gerade geht.
aber selbst diese hin-und-hergerissenheit, diese herzverwirrtheit [verzeih, liebste fee, aber der begriff ist einfach so passend und toll. ich leih dir daf?r einen anderen ]
und immer absolute gl?ckseligkeit, sobald nur eine der beiden personen irgendwie in meiner n?he ist.

[ans klavier gebunden - vom schlagzeug angezogen]





5.2.04 16:56


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ich werde gleich abgeholt. und dann fahr ich zu einem geburtstag, wo lauter liebe menschen sein werden, die ich schon teilweise eine ganze weile nun nicht mehr gesehen hab. ich freu mich. wird bestimmt ein lustiger abend mit tollen leuten. die gelegenheiten sind so selten geworden. alle gehen arbeiten, machen gerade abi oder werden halt schlicht und einfach nur ?lter. den chaossommer von 2002 wird es nicht mehr geben - nicht so. vielleicht erwachsener, ruhiger, und trotzdem noch immer bekloppt, nur nicht mehr ganz so leichtsinnig. eigentlich schade, aber trotzdem kein grund, nun leute zu suchen, die diesen bekloppten sommer noch vor sich haben.
verr?ckt bleiben wir eh. im sommersonnenwind. bald kommen die mittelalterm?rkte und die festivalzeit. ich bin ein festivalkind, ich w?rd am liebsten dauernd auf festivals fahren, freu mich jetzt schon wie bl?de aufs zillo und hoffe, dass aus wacken immer noch was wird und mir nicht das allt?gliche leben, das erwachsenwerden und berufsbildende pflichtt?tigkeiten dieses freiheitsstreben nach wacken vermiesen werden.
in weniger als 2 monaten werd ich 20 jahre alt. und dabei bin ich doch gerade erst 18 geworden. die zeit fliegt, manchmal gegen uns, oft aber weit vor uns hinaus. jedenfalls kann ich nichts zur?ckholen und ich will auch nichts zur?ckholen [mal abgesehen von dieser einen verr?ckten septembernacht, aber da ist ja auch noch nicht alle hoffnung verloren - das hat ja gerade erst angefangen, total verr?ckt zu werden - wurde aber dann von aufkeimender vernunft und feigheit meinerseits und sprachlosigkeit ?berhaupt unterbrochen. irgendwann m?ssen wir reden. noch schweigen wir, aber vielleicht kommt dieser moment irgendwann. im roten auto - im neuen leben.
vielleicht morgen, vielleicht in drei jahren? ich weiss es nicht, und ich warte einfach ab. zu verlieren habe ich nichts ]
zur?ckholen w?re auch irgendwie... schwachsinnig. ich bin froh ?ber meine weiterentwicklung, ich hab eine zukunft vor mir, ich werd nen job lernen, der mir spass macht, ich will nicht mehr zur?ck.
wer weiss, ob es was ?ndern w?rde? wenn alles so laufen w?rde, wie es gelaufen ist, warum dann das ganze noch mal? aber das sind nur bl?de gedanken, die schon tausende von menschen vor mir hatten und aufgeschrieben haben - und ich will jetzt nicht denken.
ich will mich jetzt fertig machen - verkleiden - wer weiss, f?r heute abend. netzstr?mpfe und kurzes kleid. vielleicht. ich h?tte lust darauf. und draussen ist fr?hling und eigentlich ist alles toll und sch?n. vielleicht wird der abend auch sch?n - verr?ckt.
und auf morgen freue ich mich noch viel mehr, eigentlich. vielleicht im roten auto.


[fr?hlingskind]
6.2.04 18:47


das war er also. der langersehnte siebte februar zweitausendvier. eigentlich nichts besonderes und trotzdem ein f?r mich verdammt wichtiger abend. es sollte anders werden und es wurde anders. im positiven sinne und dar?ber bin ich gl?cklich. nur frage ich mich jetzt, was die letzten vier monate falsch war, dass kein wort gefallen ist, kaum ein blick getauscht wurde. vertrauensbruch? oder einfach vernachl?ssigung? es war vielleicht dieses eine wort zuviel, ein wort zu wenig - schon mal in gedanken verarbeitet, doch immer noch unklar. ich wusste einfach nicht - wir wussten nicht. wir waren feige und gleichzeitig mutig und jetzt auf einmal geht es wieder. du stehst wieder neben mir - nicht auf der anderen seite des saals. du redest mit mir, setzt dich zu uns - ok, mag immer noch sein, dass es an "ihr" liegt, aber auch das wird unwahrscheinlicher. du verbringst den ganzen abend mit uns. nat?rlich war sie auch dabei, aber da war doch mehr gespr?ch zwischen [uns] und diese zwei wissenden blicke - einmal von dir, einmal von mir - im normalen gespr?ch, das jedoch auch fragen beinhaltet, von den nur [wir] ?berhaupt wissen und uns antworten darauf geben k?nnen. ich kenne deine figur und du weisst, dass ich kein mann sein kann. dumme gespr?che und trotzdem zwischendurch diese vertrauten blicke und irgendwie gl?ckseligkeit. und dann nat?rlich, sobald sich zwischen uns vertrautheit wieder aufbaut, dumme kommentare von der anderen seite, erinnerungen an eine septembernacht. und wir ignorieren sie. vor allem du ignorierst sie, ich konnte von anfang an eher dar?ber lachen als du. und dann kam gestern dein lachen. du und tanzen. und der beweis und irgendwie dieser glanz in den augen, der zeigt, dass du ihnen endlich in etwas voraus bist und wohl auch noch eine ganze weile voraus sein wirst. und ein blick in meine richtung, ein zaghaftes, stummes danke an mich und gesten, die zeigen, dass du dich freust, dass du es endlich geschafft hast. vielleicht tat es am anfang weh, vielleicht war es zuerst deiner meinung nach vergeudet, eine einzige chance vermasselt, denn es ist nicht wieder zur?ckbringbar. und auch mir tut es immer noch leid. mir und dem alkohol und der bruchst?ckhaften erinnerung. aber ich traue mich einfach nicht, dich zu fragen, ob wir es wiederholen sollen - diesmal ohne rausch. und dann dieser miese verkupplungsversuch. von dem ich dachte, er sei zuerst auf "sie" ausgerichtet gewesen. aber er wars nicht. und der zappsche kommentar: "du willst sie doch - gibs doch endlich zu" - und kein widerspruch? oder hab ich mich verh?rt in meiner verwirrtheit? ok, zapp war betrunken, aber ich nur trunken vor augenblicken und erinnerungen - und du noch nicht so wie damals. jedenfalls hat dieser abend mir hoffnung gemacht, du hast mir wieder vertrauen geschenkt, wolltest vor kurzem garnicht mit mir reden und nun reden wir ?ber allt?gliches, ?ber angewohnheiten, ?ber wirkliches privates. und auf einmal hast auch du mut, nur nicht genug mut.
ich kann gerade nicht negativ denken - "sie" ist irrelevant, selbst wenn es mal so war, und es war unter garantie mal so - passiert ist bis heute nichts. und gelegenheiten gabs bestimmt auch genug.
vielleicht haben wir doch noch eine chance. auch wenn es lange gedauert hat und vielleicht immer noch lange dauert, aber gestern waren wir vertraut. wir waren [wir] und in deinen augen hab ich die erinnerungen gesehen und du hast, genau wie ich, daran gedacht. und nur [wir] teilen diesen augenblick, teilten diese nacht, teilen sie immer noch. unter uns in kleine bruchst?cke, weil uns nichts anderes blieb, als diese kurzen erinnerungen. vielleicht kommen neue dazu. gestern wars eine. neue vertrautheit. und ich bin stolz auf mich. vielleicht hast du gestern gesehn, dass mir auch etwas an dir liegt, wenn ich nicht betrunken bin. dass dies nicht der ausl?ser war, sondern dass wirklich du der ausl?ser warst. und das gef?hl wird immer st?rker. ich will garnicht an alles andere denken, will nicht an diese andere person denken, die ich momentan eigentlich komplett vergessen habe, obwohl es unfair und ungerecht ist. ich weiss noch nicht, was ich machen soll. denn immer nur abwarten ist auch feige und unfair gegen?ber euch beiden. und ich will nicht, dass du es weisst, dass dann wieder alles zunichte ist. ich will aber auch nicht eine freundschaft gef?hrden f?r etwas, was momentan total unsicher und noch so kaputtbar und zerbrechlich ist. aber ich will dich und die ?berzeugung w?chst mit jedem moment, an dem ich dich sehe. und auch dar?ber hinaus, eigentlich mit jedem moment, an dem ich hier ?ber dich und [uns] schreibe. dieses [wir] dass bisher nur eine nacht existierte. aber irgendwie so voller hoffnung und so richtig war.
ich will keine zwei leben mehr f?hren. nicht dieses mentoren - ab und zu sehen wir uns mal - leben. obwohl es genial war und immer wieder genial sein w?rde. ich wills auch nicht aufgeben, aber ich wills nicht mehr so leben, dass ich dich dabei betr?gen w?rde, obwohl ich ja eigentlich eher ihn betr?gen w?rde als dich, und trotzdem erscheint es mir anders herum richtiger. die momentane wahrheit ist verquert. ich habe jemanden, den ich nicht so will, wie den, den ich will, den ich nicht habe. es hagelt. es wird kalt. und heute abend bin ich wieder in deiner n?he. ich bin soviel ?fter in deiner n?he als in seiner n?he - es ist so weit weg und ich f?hl mich vernachl?ssigt und er hat so wenig zeit und ich will das nicht mehr so. und gestern hat mir mal wieder gezeigt, wie wichtig du mir bist, wie wichtig du mir schon immer warst, selbst die gedanken, die mal vor drei jahren - in italien und danach - da waren, sind immer noch da - waren nur lange irgendwo im untergrund verschwunden und ich bin dir etwas schuldig. ich will nicht diese vertrautheit aufbauen und im hintergrund ein anderes leben f?hren. ich f?hl mich nicht richtig dabei - es ist immer so entr?ckt, wie in einem traum. ich hab von dir getr?umt heute nacht. uns geh?rte die welt. und uns kann auch die ganze welt geh?ren, wenn wir ?ber unsere schatten springen, wenn der glanz in deinen augen letzte nacht wirklich die wahrheit war - ein gef?hl war und nicht etwa der ?bermut vom september. es ist so irrsinnig. die ganze zeit f?hlte ich mich gegen?ber dir wie eine auss?tzige und gestern warst du gentleman und hast getr?nke spendiert und mich (zwar auch sie, aber das war zwangsl?ufig) bedient. ?berhaupt die tatsache, dass du bei uns gesessen hast und nicht bei den anderen. auf der anderen seite vom tisch. obwohl du wusstest, dass die kommentare kommen w?rden. von allen. und dann darauf keine reaktion. auch nicht mehr die negative reaktion von oktober und november. ich halt das nicht aus - ich will freitag haben. und ich will nicht fasching haben ohne dich. obwohl ich nun weiss, dass es nicht anders ging. und dann dein blick zu mir und "vielleicht bin ich sogar an rosenmontag da - hoffentlich bin ich dann wieder raus". zu mir. und nicht zu ihr. und ich hoffe es. und dieses verbindende lachen: "gott, wir werden alt" - etwas, wobei sie noch nicht mitreden kann - wir haben alles hinter uns, was noch vor ihr liegt und dieser wahnsinnige blick und ich verliere den boden nun und h?r besser auf, weil ich mich wiederhole.

ich bin nun endg?ltig total verknallt - und hab ein schlechtes gewissen und trotzdem f?hlt es sich so gut an, weil es so richtig erscheint.

[verwirrtverliebt]
8.2.04 15:48


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